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2015 Gesetz regelt Mindestlohn

2015 Gesetz regelt Mindestlohn

Ab dem 1.1.2015 hat jeder Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf Zahlung eines Mindestlohnes. Basis ist das „Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohnes“ vom 11.08.2014. Das Mindeslohngesetz gilt für alle Arbeitnehmer im Inland.
Die Höhe des gesetzlich verabschiedeten Mindestlohnes ist 8,50 € pro Stunde.

Ab 1.1.2017 gilt ein erhöhter Mindestlohn von brutto 8,84 EUR pro Zeitstunde!

Der Anspruch auf Mindestlohn kann sich aus dem Gesetz ergeben oder aus einem zugrunde liegenden Tarifvertrag.

Tarifvertrag
Auch beim Tarifvertrag dürfen die Mindestlohnanforderungen nicht mehr unterschritten werden. Wenn nach Mindestlohn gezahlt wird und in einer Branche deutlich höhere Löhne gezahlt werden, ist die Zahlung des Mindestlohnes sittenwidrig. Dies ist anzunehmen, „wenn die Arbeitsvergüitung nicht einmal 2/3 eines in der betreffenden Branche und Wirtschaftsregion üblicherweise gezahlten Tariflohns erreicht, ist sin solches Missverhältnis anzunehmen“

Auf Arbeitnehmerseite bestehen Ausnahmen für nachfolgende Personengruppen:

  • Praktikanten, sofern es sich um
    • ein ausbildungsbezogenes Pflichtpraktikum,
    • ein Praktikum von max. 3 Monaten zur beruflichen Orientierung,
    • ein erstmaliges ausbildungs- oder studienbegleitendes Praktikum von max. 3 Monaten oder
    • eine Einstiegsqualifizierung bzw. Berufsausbildungsvorbereitung handelt.
  • Kinder und Jugendliche ohne abgeschlossene Berufsausbildung
  • Auszubildende im Sinne des Berufsbildungsgesetzes
  • Langzeitarbeitslose im Sinne des § 18 Abs. 1 SGB III
  • Ehrenamtlich Tätige

Quelle: haufe.de
Die gesetzliche Regelung ist umfassend. Sprechen Sie uns an bzgl. detaillierter Informationen. Wir beraten Sie gerne im Hinblick auf Ihr spezifisches Anliegen.